TRINKWASSER

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Trink- oder Leitungswasser ist ein geeigneter Durstlöscher                          DGE-aktuell 5/99 vom 27.05.1999 

In der heißen Jahreszeit sind die Parkplätze der Getränkemärkte häufig überfüllt, denn viele Menschen kaufen große Mengen Getränke und vor allem Mineralwasser ein. Dabei verfügen fast alle Haushalte über Trinkwasser aus der Wasserleitung. Vielen schmeckt jedoch Mineralwasser besser, andere haben gesundheitliche Bedenken, Leitungswasser zu trinken.Prof. Helmut Erbersdobler, Präsident der Deutschen Gesellschaft für Ernährung e.V., meint: "Trink- oder Leitungswasser aus der öffentlichen Wasserversorgung ist einwandfrei und ein empfehlenswerter, kalorienfreier Durstlöscher. Vorsicht ist geboten, wenn Trinkwasser in landwirtschaftlich stark genutzten Gebieten aus hauseigenen Brunnen stammt oder wenn im Haushalt veraltete Bleirohre installiert sind und sehr weiches, leicht saures Wasser durch Kupferrohre fließt. Im Zweifelsfall kann eine Untersuchung des Wassers Aufschluß geben, ob das Trinkwasser durch gesundheitsgefährdende Metalle, die aus dem hauseigenen Leitungssystem stammen, belastet ist."
 
       

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Die strengen Vorschriften des Gesetzgebers in der Trinkwasserverordnung gewährleisten eine gute Wasserqualität vom Wasserwerk bis zum Endverbraucher. Kaum ein Lebensmittel wird so regelmäßig und häufig kontrolliert wie unser Trinkwasser, dessen Überwachung durch das Gesundheitsamt erfolgt. Dadurch wird eine Gesundheitsgefährdung besonders durch Krankheitserreger ausgeschlossen, so die DGE. Für einzelne Substanzen wie Blei, Kupfer und Nitrat hat der Gesetzgeber Grenzwerte festgelegt. So dürfen in einem Liter Trinkwasser beispielsweise nicht mehr als 40 Mikrogramm Blei und nicht mehr als 50 Milligramm Nitrat enthalten sein. Diese Werte werden im Trinkwasser aus der öffentlichen Wasserversorgung in der Regel eingehalten. Wer das "kühle Naß" aus dem Wasserhahn genießen möchte, sollte sich jedoch vorher über die Art der hauseigenen Wasserrohrleitungen informieren. Vor allem in Altbauten sind häufig noch Bleirohre installiert. Das Blei aus den Rohren wird im Wasser gelöst und ist in höheren Konzentrationen besonders für Ungeborene, Säuglinge sowie Kinder schädlich. Auch aus Kupferleitungen kann sich, besonders wenn das Wasser im Härtebereich 4 und darunter sowie im pH-Wert unterhalb von 7,3 liegt, zuviel Kupfer lösen. In diesem sehr seltenen Fall kann das stark kupferhaltige Trinkwasser bei Säuglingen und Kleinkindern zur frühkindlichen Leberzirrhose führen. Nach derzeitigem Wissen wird eine mittlere Belastung des Trinkwassers mit 2 Milligramm Kupfer pro Liter Wasser als gesundheitlich unbedenklich angesehen.
In landwirtschaftlich stark genutzten Gebieten kann es zu Überschreitungen der gesetzlich festgelegten Grenzwerte beispielsweise für den Nitratgehalt kommen. Das ist zu beachten, wenn das Wasser aus hauseigenen Brunnen und nicht aus dem örtlichen Leitungsnetz kommt.
Prof. Erbersdobler empfiehlt: "Risikogruppen wie Schwangere, Säuglinge und Kinder sollten generell auf Leitungswasser aus Bleirohren verzichten. Über den Basisgehalt an Kupfer, Blei, Nitrat und anderen Stoffen im Trinkwasser erteilen die örtlichen Wasserwerke oder das Gesundheitsamt Auskunft. Sie sind verpflichtet die Untersuchungsergebnisse in regelmässigen Abständen zu veröffentlichen. Für die Gehalte in den hauseigenen Leitungen kann das Gesundheitsamt jedoch keine Garantie übernehmen. Wer diesbezüglich unsicher ist, kann sein Wasser beim zuständigen Gesundheitsamt prüfen lassen."

Tips für die Praxis:

© 1999 Deutsche Gesellschaft für Ernährung für Ernährung e. V.

Soda-Sprudler: Leitungswasser regelmäßig prüfen

Bonn (dpa) - Wer aus Leitungswasser mit Hilfe eines Soda-Sprudlers selbst Mineralwasser herstellen möchte, sollte das Wasser vorher chemisch analysieren lassen. Das rät der landwirtschaftliche Informationsdienst AID in Bonn. Die Daten der Wasserversorgungsunternehmen reichten zur Feststellung des Mineralien- und Kalkgehaltes nicht aus, da private Rohrleitungen die Qualität des Wassers beeinflussten. Auch wer Wasseraufbereitungsanlagen zur Entfernung von bestimmten Mineralien, Kalk oder Blei aus dem Trinkwasser betreibt, sollte diese regelmäßig kontrollieren. Solche Geräte verkeimen schnell, warnt der AID.
21. November 2001


Viel Trinkwasser hilft gegen Blasenkrebs

Wer viel trinkt, insbesondere wer viel Wasser trinkt, beugt nicht nur Nierensteinen und Harnwegsinfektionen vor, sondern kann auch das Blasenkrebsrisiko deutlich reduzieren. Das ergab eine Untersuchung der Boston Harvard School of Public Health, die im «New England Journal of Medicine» veröffentlicht wurde.
Die Forscher hatten in einer Follow-up-Studie während 10 Jahren an knapp 50'000 Teilnehmern den Zusammenhang zwischen Flüssigkeitszufuhr und Blasenkrebsrisiko untersucht und dabei festgestellt, dass Wasser, im Vergleich mit den anderen 21 getesteten Flüssigkeiten (u.a. kohlensäurehaltiges Mineralwasser, Fruchtsaft, Milch) den höchsten Schutzeffekt hatte. Wer täglich 6 oder mehr Gläser (2,5 Liter) Wasser trank, hatte ein halb so grosses Blasenkrebsrisiko wie diejenigen, die nur ein Glas oder weniger tranken
Quelle: The New England Journal of Medicine, Vol. 340, No.18 (1999), 1390-7.


Umweltapotheker warnen vor Wasser aus alten Leitungen
Erlangen, 21. März (AFP) - Trinkwasser aus Blei- und Kupferrohren kann  schleichende Vergiftungen verursachen. Vor dieser Gefahr warnte die  Arbeitsgemeinschaft der Umweltapotheker am Donnerstag in Erlangen mit Blick  auf den zehnten Weltwassertag am Freitag. Das Trinkwasser in Deutschland sei  zwar eines der besten kontrollierten Lebensmittel. Dies gelte jedoch nur so  lange, bis das Wasser aus den kommunalen Netzen in die Rohrleitungen der
Wohnhäuser fließe. In zahlreichen Altbauten befinden sich den Apothekern  zufolge noch immer Wasserrohre aus Blei. Aber auch in Neubauten würden aus
Kostengründen Rohre aus giftigem Kupfer eingebaut, das bei Babys und  Kleinkindern zu "dramatischen" Schäden führen könne. Besorgte Bürger sollten
im Zweifelsfall ihr Leitungswasser mit einem einfachen Test analysieren  lassen, der ab sieben Euro erhältlich sei. Das giftige Schwermetall Blei kann den Apothekern zufolge den Organismus  belasten und über einen langen Zeitraum zu schleichenden Vergiftungen führen.  Haarausfall, Schlaf- und Verdauungsstörungen seien einige der möglichen  Symptome. Für Kleinkinder sei vor allem das im Trinkwasser gelöste Kupfer  gefährlich, weil sie im Unterschied zu Erwachsenen noch nicht in der Lage  sind, Kupfer auszuscheiden. Das Metall sammele sich vielmehr in der Leber und  könne dort bei einer entsprechenden Dosis zu Schädigungen führen. "Wer kleine  Kinder oder ein Baby hat, sollte sich genau überlegen, ob er das  Leitungswasser zur Zubereitung von Babynahrung verwenden will", erklärte die  Vorsitzende der Arbeitsgemeinschaft, Elisabeth Meierhofer.


Studie aus Norwegen: Saures Leitungswasser erhöht Diabetes-Risiko
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Es gibt offenbar einen Zusammenhang zwischen saurem Wasser und der schwerwiegenden Typ-1-Diabetes bei Kindern. Das ergab eine Studie in Norwegen. Demnach ist in Haushalten mit erkrankten Kinder das Leitungswasser oftmals saurer als in Haushalten mit gesunden Kindern, berichten Wissenschaftler im Magazin "Diabetes Care" (Bd. 25, S. 1534).
Die Forscher um Lars Stene von der Universität Oslo haben bei Familien von 64 erkrankten und 250 gesunden Kindern das Leitungswasser untersucht. Dabei stellten sie fest, dass Kinder in Haushalten mit leicht saurem Wasser bei einem pH-Wert von 6,2 bis 6,9 ein fast vierfaches Risiko für Typ-1-Diabetes besitzen.
Warum saures Wasser die Gefahr von Diabetes erhöht, konnten die Forscher nicht klären. Normal ist bei Wasser ein pH-Wert um 7,0. Die gemessenen Abweichungen sind im Vergleich zu extra sauren Lebensmitteln indes gering. Das saure Wasser an sich könne wohl kaum der Grund sein ­ vielleicht begünstige es jedoch Krankheitserreger, die Diabetes fördern, spekulieren die Forscher.
Bei der Erkrankung richtet sich das Immunsystem der Kinder gegen körpereigene Inselzellen in der Bauchspeicheldrüse und zerstört sie. Die Betroffenen müssen daher ihr Leben lang Insulin spritzen, das normalerweise von den Inselzellen produziert wird.


Ministerium: Qualität von Mineralwasser verbessern

Berlin (dpa) - Das Bundesverbraucherministerium will die Qualität von Mineralwasser besonders für Säuglinge verbessern. Mit einer neuen Verordnung sollen der Gehalt an radioaktivem Radium-226 und Radium- 228 bei Mineralwässern, Quellwässern und Tafelwässern begrenzt werden, bei denen auf ihre Eignung zur Herstellung von Säuglingsnahrung hingewiesen wird. Außerdem soll der Höchstwert für Blei in allen natürlichen Mineralwässern herabgesetzt werden. Das Ministerium hat den Verordnungsentwurf nach Angaben vom Mittwoch nun vorgelegt. Bei natürlichen Mineralwässern, Tafelwässern und Quellwässern mit erhöhten Gehalten an Radium-226 und Radium-228 könne die empfohlenen Höchstdosis von 100 Mikrosievert pro Jahr für Säuglinge erheblich überschritten werden, teilte das Ministerium mit. Daher solle der Gehalt dieser so genannten Radionuklide begrenzt werden. Außerdem soll der Höchstwert für den Gehalt an Blei in natürlichen Mineralwässern an den in der europäischen Trinkwasser-Richtlinie festgelegten Grenzwert angeglichen werden.
31. Oktober 2002


Flüssigkeitsmangel: Kopfschmerz kann Anzeichen sein

Bonn (dpa) - Wer unter Kopfschmerzen, Schwindel, Kreislaufproblemen und Müdigkeit leidet, trinkt unter Umständen zu wenig. Denn bei diesen Erscheinungen kann es sich um Anzeichen für ein beginnendes "Austrocknen" handeln, so der Verbraucherinformationsdienst aid in Bonn. Wird mit dem Trinken gewartet, bis das Durstgefühl kommt, besteht meist schon ein Flüssigkeitsmangel. Das Durstgefühl stelle sich erst ein, wenn etwa 0,5 Prozent des Körpergewichts an Flüssigkeit fehlen. Ein 70 Kilogramm schwerer Mann merkt demnach erst bei einem Mangel von 350 Millilitern, dass er Durst hat. 1,5 bis 2 Liter sollte ein Erwachsener laut aid täglich mindestens trinken. Ansonsten leidet die körperliche und geistige Leistungsfähigkeit. Wichtig sei es, diese Trinkmenge gleichmäßig über den Tag zu verteilen. Studien zeigten, dass ein erst abends ausgeglichener Flüssigkeitsmangel noch am nächsten Tag zu Leistungseinbußen führt.25. März 2003


Mineralwasser mit viel Magnesium schützt vor Muskelkrämpfen

Hamburg (dpa/gms) - Beim sommerlichen Freizeitsport verliert der Körper neben Wasser auch lebenswichtige Mineralien. Um beides mit Mineralwasser wieder «aufzutanken», empfiehlt sich der Blick auf das Etikett der Flasche.
So schützt laut der Deutschen Angestellten-Krankenkasse (DAK) in Hamburg Wasser mit mehr als 100 Milligramm Magnesium pro Liter beispielsweise vor Muskelkrämpfen. Um leistungsfähig zu bleiben, muss laut der DAK der Natriumverlust ausgeglichen werden - hier eignet sich ein Wasser mit mindestens 200 Milligramm Natrium je Liter. Wird das Getränk außerdem zu einem Drittel mit Apfelsaft aufgefüllt, sorgt dies für schnell verfügbare Kohlenhydrate und stabilisiert den Blutzuckerspiegel.
Ratsam ist es laut der DAK, schon vor dem Sport und zwischendurch kleine Mengen zu trinken, um besser fit zu bleiben. Wird dagegen bis zum Ende gewartet, um den Durst mit einer großen Wassermenge zu löschen, kann dies sogar gefährlich sein: Es kann zu einer Unterversorgung mit Natrium kommen, wenn das Wasser zu wenig Mineralien enthält. Dieser Zustand ist unter Umständen tödlich.


Alte Bleirohre sind eine Gefahr fürs Trinkwasser

25. September 2003 .. afp Trinkwasser hat in Deutschland eine hervorragende Qualität. Fließt es jedoch durch alte Bleirohre, drohen gesundheitliche Gefahren, warnt die Stiftung Warentest in ihrem aktuellen Heft. Ab November sinkt der bisher erlaubte Grenzwert von 40 Mikrogramm Blei pro Liter auf 25 Mikrogramm.
Hausbesitzer sollen so gezwungen werden, alte Leitungen auszutauschen. Eine Studie aus den Vereinigten Staaten belegt, daß schon kleinste Mengen Blei das Nervensystem beeinträchtigen. Gefährdet seien vor allem Schwangere und kleine Kinder, schreiben die Tester. Demnach sinkt der Intelligenzquotient von Kleinkindern mit zunehmender Bleibelastung des Trinkwassers. Babynahrung sollte daher nie mit Wasser aus Bleileitungen zubereitet werden, warnt die Stiftung Warentest.
Nicht nur Bleileitungen bringen jedoch die Schwermetalle Kadmium, Kupfer und Zink ins Wasser. Auch verzinkte Stahlrohre und Kupferkessel können im Trinkwasser ihre Spuren hinterlassen.
In jedem Fall sollten Verbraucher das abgestandene Wasser vor dem Trinken oder Kochen ablaufen lassen. Bewohner von Altbauten sollten beim Eigentümer und zusätzlich beim Wasserversorgungsunternehmen nachfragen, ob die Hausinstallation oder die Anschlüsse noch aus Blei sind. Zudem kann bei der Stiftung Warentest für 26 Euro eine Wasserprobe analysiert werden.


Schwermetalle im Mineralwasser

NEU-ISENBURG (eb). 233 Mineralwässer aus aller Welt hat die Bundesforschungsanstalt für Landwirtschaft in Braunschweig auf ihren Arsen- und Urangehalt untersucht. Ergebnis: Bei Arsen lagen sechs Prozent aller Proben über dem Grenzwert für Trinkwasser, 20 Prozent der Mineralwässer überschritten den von der WHO empfohlenen Grenzwert für Uran. Künftig sollten die Konzentrationen auf dem Etikett vermerkt werden, fordern die Forscher.Ärzte Zeitung, 30.09.2003

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Alarmsignal Kopfschmerz -
Oft ein Anzeichen von Wassermangel


Zahlreiche Menschen leiden unter den verschiedenartigsten Kopfschmerzen, von Spannungskopfschmerz bis hin zur Migräne. Auslöser hierfür können beispielsweise Erkältungen, Verspannungen, Stress, aber auch Wassermangel sein, der am Ende durch eine Dehnung der arteriellen Blutgefäße im Gehirn Schmerz verursachen.

Das Gehirn alarmiert den Menschen durch den „Brummschädel“, dass der Flüssigkeitsgehalt nicht ausreichend ist und er die etwa 90 % Wasseranteil nicht erreicht. Somit sind das Gehirn, sowie auch der Körper, von Austrocknung gefährdet. Eine Dehydrierung erkennt man auch leicht daran, wenn man zu wenig Urin lassen kann und/oder einem trocknen Mund hat.

In der Regel braucht der Körper zwei bis drei Liter Flüssigkeit am Tag, wobei sich die Litermenge der Flüssigkeitsaufnahme bis um das dreifache erhöhen sollte, sobald mehr Anstrengung (z. B. durch Sport), starkes Schwitzen (z. B. durch Saunagänge) und Fieber ins Spiel kommen.

Sicher ist nicht bei jedem Menschen der Wassermangel die Ursache für die Kopfschmerzen. Trotzdem sollte man zuerst versuchen, den Schmerz mit einem Mittel, das jedem Menschen unmittelbar in der Nähe zu Verfügung steht, zu lindern - dem Griff zum Wasserglas.

Ein Rezept, das sich jeder leicht merken kann und das auch nicht viel kostet. Eine erwachsene Person sollte bei Kopfschmerzen im Durchschnitt zwischen einem halben und einem Liter Wasser zu sich nehmen. Auch eine Magnesiumtablette im Wasser aufgelöst, mit ein bis zwei Gläsern Wasser danach, kann helfen. Das Magnesium ist ein natürliches Mittel, das den Krampf löst und einen kühlenden Effekt im Inneren bewirkt.

Weitere natürliche Mittel und Methoden sind unter www.ipah.de  nachzulesen.

Tipps gegen Kopfschmerzen während der Schwangerschaft:

- Eiswürfel mit Salz bestreuen, in einen Beutel geben und auf dem Schmerzzentrum wie Stirn, Nacken ect. hin und her bewegen.
- Fußreflexzonenmassagen
- ausgiebig Schlafen
Einen Rat vom Frauenarzt bei Kopfschmerzen einzuholen, ist ebenfalls empfehlenswert.
Eine Schmerzlinderung sollte sich maximal in den nächsten drei Stunden nach der Wasseraufnahme bemerkbar machen. Wenn danach allerdings keine deutliche Besserung eintritt, ist es ratsam zumindest bei häufiger auftretenden Kopfschmerzen professionelle Hilfe aufzusuchen. Ein Arzt hat wesentlich bessere Möglichkeiten in Frage kommende Ursachen feststellen bzw. auszuschließen.
Durch Flüssigkeitsmangel können aber nicht nur Kopfschmerzen entstehen; man gefährdet auch andere wichtige Organe, wie beispielsweise das Herz. Ein zu geringer Flüssigkeitsgehalt im Körper führt zu erhöhten Blutdruck, wobei das Herz stark belastet wird. Folge dessen kann ein Herzinfarkt sein.

Das Blut verdickt sich bei Mangel an Flüssigkeit, was zur Folge hat, dass das Herz mehr leisten muss. Durch das verdickte Blut bekommen auch die Muskeln nicht mehr genügend Sauerstoff und Nährstoffe ab; Somit können unter anderem Erbrechen oder Muskelkrämpfe hervorgerufen werden.
Wassermangel kann große gesundheitliche Schäden für den Körper bedeuten, dabei ist es gar nicht so schwer, solchen Schäden vorzubeugen. Mit ausreichenden und geeigneten Getränken wie Mineralwasser (stilles Wasser oder mit Kohlensäure), Tees (außer schwarzem Tee, weil er dem Körper zusätzliches Wasser entzieht) oder Saftschorlen bietet man dem Körper Gutes.
Von Alkohol, Kaffee sowie zuckerhaltigen Getränken ist unbedingt abzuraten. Diese Getränke entwässern zum Teil und verursachen vermehrten Harndrang. Außerdem ist der Zuckergehalt, in beispielsweise Limonadengetränken, alles andere als kalorienarm. (Auch flüssige Milchprodukte zählen eher zu der Gruppe der zu meidenden Nahrungsmittel.) Aber auf seinen morgendlichen Kaffee nicht verzichten will, sollte dazu zwei Gläser Wasser zu sich nehmen.
Unter www.profamilia.de  www.forum-trinkwasser.de   finden Sie zahlreiche Informationen über das Trinken und das Trinkwasser zum Downloaden.
Die Internetseite www.dmkg.de  ist ebenso informativ.
Du bekommst Durst, wenn du auf dem Klo warst? Da hast du den Leuten der Korrektur etwas voraus, denn von uns bekommt niemand Durst deswegen!
http://www.life-go.de
24.03.2006 


Mineralwasser in der Gunst der Deutschen oben
HAMBURG (dpa). Mineralwasser ist das meistgetrunkene nichtalkoholische Getränk der Deutschen. Das ist das Ergebnis einer repräsentativen Studie des Instituts Ipsos mit 2000 Befragten im Auftrag des Magazins "Stern".
Danach trinken knapp drei Viertel der Deutschen (73 Prozent) mindestens einmal täglich Mineralwasser. Auf Platz zwei folgen Fruchtsäfte, die von etwa 13 Prozent mindestens einmal täglich getrunken werden. Cola-Getränke belegen mit acht Prozent den dritten Platz.
Ärzte Zeitung, 07.07.2006


Mineralwasser, was sonst!

Zwölf Uhr Mittags, die Sonne brennt, der Mund ist trocken, der Wunsch nach einem Getränk ist groß. Der Griff zu einem erfrischenden Glas Mineralwasser ist die cleverste Lösung um den Durst zu löschen, empfiehlt die Ernährungswissenschaftlerin Anja Baustian von der Gesellschaft für Ernährungsmedizin und Diätetik e.V. in Aachen.
Natürliches Mineralwasser enthält nicht nur lebenswichtige Mineralstoffe, wie Natrium, Calcium, Magnesium und Kalium, sondern befriedigt auch das Durstgefühl - und das bei null Kalorien.
Wasser ist zu 68 Prozent Bestandteil des menschlichen Körpers und eine tägliche Trinkmenge von 1,5 Liter bis zwei Litern ein unbedingtes Muss. Gerade in den heißen Sommertagen sollten es bis zu drei Liter sein.
Das kühle Nass hilft nicht nur den Wasserhaushalt aufrecht zu erhalten, sondern fördert auch die Konzentration. Es verdünnt das Blut und ermöglicht somit eine bessere Versorgung des Gehirn mit sauerstoffreichem Blut. Bereits ein Flüssigkeitsverlust von zwei Prozent des Körpergewichts führt zu einem Durstgefühl, Aufmerksamkeitsdefiziten, Müdigkeit und geringerer Leistungsfähigkeit.
Mineralwässer liefern wichtige Mineralstoffe, die an den Stoffwechselvorgängen im menschlichen Organismus beteiligt sind. Daher gilt als Faustregel rund 0,2 Liter Flüssigkeit pro Stunde tagsüber zu trinken. Besonders Sport und starkes Schwitzen führen zu einem Elektrolyteverlust, der durch Mineralwässer behoben werden kann. Wenn es mit Geschmack sein soll, ist Apfelschorle im Verhältnis zwei Einheiten Mineralwasser zu einer Einheit Apfelsaft die optimale Lösung.
Besonderes Augenmerk gilt älteren Menschen. Da sie Durst und Hitze weniger empfinden, vergessen sie oft zu trinken, was gerade in den heißen Sonnentagen eine Gefahr darstellt. Allerdings sollten auch Berufstätige und Kinder auf eine regelmäßige Flüssigkeitszufuhr achten.
Die richtige Platzierung von Mineralwasser griffbereit am Arbeitsplatz, hilft regelmäßiges Trinken auch unter Stress nicht zu vergessen. Das Trinken während des Schulunterrichtes sollte ebenfalls kein Tabu mehr sein. Es fördert die Konzentration und lässt das Gehirn besser arbeiten. Jeder Schluck Mineralwasser tut dem Körper gut und lässt einen die heißen Tage leichter überstehen, so die Ernährungswissenschaftlerin abschließend. 26.07.2006 http://www.gourmet-report.de


Welches Wasser ist am besten?
Wasser ist nicht gleich Wasser. Doch welches ist das gesündeste oder passt nach dem Sport am besten? Die Verbraucher Initiative erklärt, wie sich Mineralwasser, Heilwasser und Tafelwasser voneinander unterscheiden.
Mineralwasser stammt aus unterirdischen Quellen. Es hat einen natürlichen Gehalt an Mineralstoffen. Es darf in seiner Zusammensetzung nicht verändert werden. Nur Eisen und Schwefel dürfen entnommen werden. Für Schadstoffe wurden Grenzwerte festgelegt.
Heilwasser unterscheidet sich vom Mineralwasser durch einen höheren Gehalt an einem oder mehreren Mineralstoffen, die für die Heilwirkung verantwortlich sind. Heilwasser gilt bereits als Arzneimittel und muss daher zugelassen werden, bevor es auf den Markt gelangt.
Tafelwasser hat dagegen mit Mineralwasser nicht mehr viel zu tun. Es wird aus verschiedenen Wasserarten und anderen Zutaten hergestellt. Dafür sind Trinkwasser, natürliches Mineralwasser, Natursole und Meerestiefenwasser erlaubt.
Welches wasser man am liebsten trinkt, hängt vom persönlichen Geschmack ab. Calcium- und magnesiumreiche Wässer können ergänzend zur Ernährung einen wichtigen Beitrag zur Mineralstoff-Versorgung leisten. Nach dem Sport ist ein magnesiumreiches Mineralwasser gemischt mit Fruchtsaft zu empfehlen. Personen, die an hohem Blutdruck leiden, sollten ein natrium- und chloridarmes Mineralwasser bevorzugen.18.05.2007  http://krankenkassenratgeber.de/news/11759