Mineralien,Spurenelemente und Zusatzstoffe
Sportmedizinische Newsletter
zu Vitaminen, Doping, Antioxidantien und Sportmedizin eintragen!
oder über diese Mail anfordern
Bücher-Ernährung Bücher-Vitamine
E-mail Adresse hier eintragen!
Vitamine, Mineralien, und andere Zusatzfaktoren sind notwendig, um Energie aus der Nahrung zu holen. Das mächtige und effektive Zusammenwirken dieser Nährstoff-Co-Enzyme über den ganzen Tag ist erforderlich für die ständige Energieproduktion.. Ein Mangel an einem oder mehreren dieser Nährstoffe wird unweigerlich zu einem niedrigerem Energieniveau und damit zu verminderter Leistungsfähigkeit führen.Da die meisten Vitamine und Mineralien nicht vom Körper selbst hergestellt werden können,müssen sie mit der Nahrung zugeführt werden. Leider garantiert uns die Nahrung weder Menge noch Wirksamkeit der Nährstoffe. Darum ist eine Garantie des Herstellers gerade über den Inhalt und die Wirksamkeit ihrer Nahrungsergänzungen entscheidend für ein mehr an Energie und ihr nährstoffliches Wohlbefinden. Es folgt eine Auflistung der Vitamine und wichtigsten Mineralien und Spurenelemente: Buchtip zum Thema!
Wasser und Mineralstoffe
in der Ernährungsmedizin
Birgit Eschenbruch, Christiana Hoerster
Preis: EUR 18,41
Taschenbuch (1994)
Hier bestellen!
|
![]() |
Mineralien. Das Erfolgsprogramm. von Andreas Jopp, Ulrich Strunz Jetzt bestellen Gebundene Ausgabe - 223 Seiten Erscheinungsdatum: September 2003 |
![]() |
Wasser und Salz. Urquell
des Lebens. von Barbara Hendel, Peter Ferreira Preis: EUR 20,35 Taschenbuch - 232 Seiten Erscheinungsdatum: Oktober 2001 Hier bestellen! |
Mineralien
Mineralstoffe werden bei Aufbauprozessen und im Stoffwechsel des Menschen
in geringen Mengen gebraucht und führen bei Mangel zu verschiedenen
Störungen. Kritisch ist die Zufuhr häufig bei Calcium, Eisen,
Jod und möglicherweise Chrom. Eine Erhöhung der Mineralstoffzufuhr
kann im allgemeinen durch eine ausgewogene Mischkost erreicht werden, die
einen hohen Anteil an Gemüse und Vollkorngetreideprodukte besitzt.
Außerdem kann über hartes Trinkwasser eine zusätzliche
Zufuhr, besonders an Calcium und Magnesium, erreicht werden.
Verluste an Mineralstoffen treten vor allem dann auf, wenn, wie bei
den Getreiden, die mineralstoffreichen Randschichten entfernt werden, oder
durch Verwerfen des Kochwassers ein Auslaugen der Mineralstoffe stattfindet.
Für die Mineralstoffversorgung ist häufig der absolute Gehalt
an Mineralstoffen nicht allein entscheidend, da die Menge, die aufgenommen
werden kann, stark davon abhängig ist, in welcher Form der Mineralstoff
im Lebensmittel vorliegt und wie die Mahlzeiten zusammengesetzt sind. Bestes
Beispiel dafür ist Eisen, welches aus pflanzlichen Quellen (z.B. Vollkorngetreideprodukten)
schlechter als aus tierischen Quellen resorbiert werden kann. Durch Mitverzehr
eines Vitamin-C-reichen Lebensmittels kann allerdings die Aufnahme verbessert
werden. Insgesamt sind 21 Mineralstoffe bekannt, die im Körper eine
Funktion ausüben. Die meisten von ihnen werden nur in Spuren benötigt,
und ein ausgeprägter Mangel wird selten beobachtet. Unter Umständen
kann die Versorung mit Jod, Fluor, Chrom und Selen kritisch sein.
[Calcium]
[Magnesium] [Potassium
-Kalium [Iron (Eisen)]Chlorid
Natrium
Spurenelemente
[Copper-Kupfer] [Manganese
Mangan)] [ Chromium (Chrom)] [Selenium
(Selen)]
[Zink] --Jod-- Fluorid--
Phosphat
Zusatzstoffe
[Royal Bee Power ] [Alfalfa
] [Kelp] [Bromelain]
Hintergrundinformationen über Vitamine und Nahrungsergänzungen
Wechselwirkungen :
( - ) beeinträchtigen die Aufnahme
( + ) fördern die Aufnahme


Alfalfa :
Alfalfa ist eine der mineralreichsten Pflanzen mit bis zu 40m tiefen
Wurzeln und ist reich an Chlorophyll und Nährstoffen
wie Biotin, Kalzium, Cholin, Inositol, Eisen, Magnesium, PABA, Phosphor,
Kalium, Protein, Natrium, Schwefel,
Tryptophan ( Aminosäure ), Vitamine A, B-Komplex, C, D, E und
K. Neben vielen anderen Funktionen alkalisiert
( Säure-Basen-Haushalt ) und entgiftet Alfalfa den Körper
( besonders die Leber ), hilft bei Darmverstimmungen,
Blutarmut, Blutungen, Diabetis, Geschwüren und Arthritis, fördert
die Funktion der Hypophse und enthält zudem
einen Wirkstoff gegen Pilzbefall.
Kelp :
Dieser feine Kelp ( Seetang ) aus Neuschottland und dem Pazifik ist
eine Alge mit einem besonders hohem Anteil
an Jod. Weiterhin enthält sie Algensäure, Biotin, Brom, Kalzium,
Cholin, Inositol, Kupfer, PABA, Kalium, Selen,
Natrium, Schwefel, die Vitamine A, B1, B3, B5, B6, B9, B12, C und E,
Zink und Spurenelemente. Kelp ist
besonders gut für Menschen mit einem Defizit an Mineralien, für
die Nerven der Sinnesorgane, die Membranen
rund ums Hirn, Rückenmark, Hirngewebe, Schilddrüsenfunktion,
Arterien und Fingernägel. Kelp ist nützlich gegen
Haarausfall, Kropfbildung, Geschwüre und Fettleibigkeit, schützt
gegen die Auswirkungen von Radioaktivität und
erleichtert den Stuhlgang.
Bromelain :
Bromelain ist ein Komplex von Verdauungsenzymen aus der Ananas mit
faszinierenden Eigenschaften: An erster
Stelle hilft Bromelain bei der Verdauung, indem es als einziges Enzym
Peptidbildungen denaturierter Proteine im
gesamten Verdauungstrakt sauer und basisch aufbricht. Danach erhöht
es die Gewebedurchlässigkeit für Nährstoffe,
indem es die Wirkung von Prostaglandin 2 hemmt.
Jod
Um die Schilddrüsenhormone Thyroxin und Thyronin herstellen zu
können, benötigt der Körper Jod. Diese Hormone regeln die
Körpertemperatur und die Verbrennung der Nährstoffe.
Eine Überfunktion der Schilddrüse, die sogenannte Hyperthyreose,
führt dazu, daß sämtliche Funktionen des Stoffwechsels
schneller
ausgeführt werden. So werden z.B. die Nährstoffe werden schneller
verbrannt, was zu einer Gewichtsabnahme führt.
Bei einer Unterfunktion (Hypothyreose) werden zuwenig Schilddrüsenhormone
produziert, der Stoffwechsel wird verlangsamt: Die
Nährstoffverbrennung ist gehemmt, wir nehmen an Gewicht zu, es
kommt zu Antriebsschwäche etc.
Weitere wichtige Aufgaben sind: Regulierung des Sauerstoffverbrauchs
Ein Mangel führt zu: Kropf
Ein Jodmangel ist weit verbreitet. Das liegt vor allem daran,
daß zu wenig Fisch gegessen wird,
denn Seefisch ist der beste Lieferant für Jod. Optimal wären
ein bis zwei Fischmahlzeiten in der
Woche. Ansonsten ist es wichtig, auf jodiertes Speisesalz zurückzugreifen
und mit Jodsalz
hergestellte Lebensmittel (Brot, Wurst, Käse) zu kaufen.
Der von der DEG empfohlene Tagesbedarf für Jod liegt bei 180 -
200 µg. Bei den tierischen Lebensmitteln liegt der Schellfisch im
Jodgehalt an
der Spitze (245 µg/100 g), gefolgt von Seelachs, Scholle und
Brathering. Pflanzliche Lebensmittel enthalten weit weniger Jod. Spinat
z.B. enthält
nur 12 µg/100 g, Möhren 15 µg/100 g, Champignons 18
µg/100 g.
-Jod ist Bestandteil des Schilddrüsenhormons. Kommt es
zu einem ernährungsbedingten Jodmangel, so reagiert die Schilddrüse
darauf mit einer
Vermehrung ihres Gewebes, was dann als Kropf sichtbar wird. Besonders
in den Gegenden, in denen das Trinkwasser relativ wenig Jod
enthält (Harz, Schwäbische Alb, Alpen) und dazu wenig jodreiche
Nahrungsmittel (Meeresprodukte) gegessen werden, ist ein Kropf relativ
häufig zu finden. Ein Kropf geht meistens nicht mit Störungen
der Gesundheit einher, außer bei Schwangeren. Dort kann Jodmangel
bei der
Mutter zu schweren Entwicklungsstörungen beim Kinde führen.
In einigen Regionen Asiens ist dies noch relativ oft zu finden. Durch die
Verwendung von jodiertem Speisesalz kann dieser Mangel vermieden werden,
da bei der empfohlenen Menge von 5 g Kochsalz etwa die
Hälfte des Tagesbedarfs von 150 mg Jod gedeckt wird. Auch durch
den Verzehr vieler Fertigprodukte kann es zu einem Jodmangel kommen,
da bis vor kurzem Jodsalz nur für diätetische Lebensmittel
eingesetzt werden durfte. Es wird deshalb empfohlen, um einem Jodmangel
vorzubeugen, wöchentlich 1-2 mal Fisch zu verzehren, da Fische
relativ viel Jod enthalten.
Jodgehalt in Lebensmitteln
| Wasser und Salz. Urquell
des Lebens. von Barbara Hendel, Peter Ferreira Preis: EUR 20,35 Taschenbuch - 232 Seiten Erscheinungsdatum: Oktober 2001 Hier bestellen! |
![]() |
Chemisch bestehen die
Fluoride aus organischen oder anorganischen
Verbindungen mit dem giftigen Element Fluor; aber wie
man bei dem lebenswichtigen Kochsalz - einer
Verbindung aus den stark giftigen Stoffen Chlor und
Natrium - sieht, ist die chemische Vereinigung dieser
Stoffe ein äußerst lebensnotwendiges Salz. Ebenso
verhält es sich bei den Fluoriden. Von vereinzelten
missionarisch agierenden Gruppierungen wird die
Wirkung der Fluoride - sinnigerweise bezeichnet man
diese nur als "Fluor" - bestritten, ja
es werden ihnen schwere Folgeerkrankungen bis hin zum
Krebs oder Alzheimer angedichtet. Ein Wiener Professor
verstieg sich z.B. in die Behauptung,
dass
"Fluor" Kinder und Jugendliche "dumm
mache". Sie mögen diese Unterstellung selbst an
der Intelligenz der Bevölkerung der Schweizer Stadt
Basel beurteilen: hier werden seit Jahrzehnten dem
Trinkwasser zur Kariesvorbeugung Fluoride (und kein
"Fluor") zugeführt!
Die Fluoride sind eines der weltweit am gründlichsten
untersuchten Medikamente: in über 300.000
wissenschaftlich anerkannten Untersuchungen wurde
bisher kein Hinweis auf eine etwaige Gefährdung der
Gesundheit bei korrekter Einnahme gefunden!
Die jüngst in vereinzelten Medien aufgetauchte Behauptung, 'Kariesbakterien' würden zunehmend resistent gegen Fluoride, mag zwar zutreffen, hat aber mit der eigentlichen - chemischen - Wirkung nichts zu tun:
Fluorverbindungen
(Fluoride) bieten einen unübertroffenen Schutz vor Karies, indem sie sich
zum einen in die Zahnstruktur einlagern und dadurch
den Zahn "härten", d.h. äußerst
Widerstandsfähig gegen die besonders aus Zucker
freigesetzten Säuren
machen, zum anderen aber die ständig durch den Speichel
ablaufenden Vorgänge der Ent- und Verkalkung
auf der Zahnoberfläche positiv beeinflussen. So
hemmen die Fluoride die Entkalkung der Zahnoberfläche
nach einem Säureangriff aus der Nahrung oder der Plaque und fördern bei
ständiger Verfügbarkeit in geringen Dosen (meist aus
dem Speichel
heraus) die Remineralisation
des Zahnes.
Diese Erkenntnis kommt nicht aus irgendeinem
Forschungslabor der pharmazeutischen Industrie - wie
Gegner der Fluoride dies immer wieder behaupten -
sondern stammt aus epidemiologischen Untersuchungen:
Es gibt in den USA und Schweden eng begrenzte Gebiete in welchen die Einwohner, bei gleicher Lebensweise wie ihre Nachbarn, kaum Karies aufweisen. Ausführliche Untersuchungen ergaben, dass in diesen Gebieten die Fluoridkonzentration des natürlichen Trinkwassers höher als in den anderen Gebieten ist und lassen den wissenschaftlich gesicherten Schluss zu, dass Fluoride ein wirksames Mittel gegen Karies sind.
Bekannt ist, dass Kinder unter Fluoridzufuhr einen verspäteten bzw. verzögerten Zahndurchbruch zeigen. Diese Tatsache hat aber keinen Einfluss auf die Zahngesundheit. Keinen Schutz bieten Fluoride vor Zahnfleischerkrankungen; auch ersetzen sie nicht die tägliche (mechanische) Zahnreinigung!
Die Zufuhr der Fluoride kann äußerlich, wie auch über den Körper (=systemisch) erfolgen. Näheres unter Prophylaxe.
Es wird
empfohlen, sich vom örtlichen Wasserwerk den
Fluoridgehalt des Trinkwassers mitteilen zu lassen, da
diese Werte regional stark schwanken können. Eine
Überdosierung von mehr als 6 mg pro Tag über einen
längeren Zeitraum hat eine Fluorose zur Folge:
beginnend mit unregelmäßigen weißen, kosmetisch
störenden Kalkflecken kann diese (äußerst selten)
bis zur örtlichen Erweichung des Zahnschmelzes bei
langer, hoher Dosierung führen. Dieser Vorgang
scheint allerdings reversibel zu sein: Eine Studie bei
40 Indianerkindern mit den Symptomen einer Fluorose zeigt,
dass
die Zufuhr von täglich 500mg Vitamin
C, 800 E Vitamin D und
250mg Calcium in der Lage ist,
einen Rückgang der Krankheitserscheinungen zu
bewirken.
Die Gefahr einer Überdosierung ist in den
Industrieländern nicht zu unterschätzen, obwohl die
Auswirkungen eines 'Zuviel' mehr kosmetischer als
gesundheitlicher Natur sind. Dies liegt wahrscheinlich
an der Zunahme (künstlich) fluoridierter
Nahrungsmittel und dem intensiveren gebrauch
fluoridierter Zahnpasten.
Auch Mineralwasser kann u.U. nennenswerte Fluoriddosen
enthalten; ebenso ist in entkoffeinierten Teesorten
ein beachtlicher Fluoridanteil festzustellen.
Koffeinhaltige Getränke wie Kaffee und Cola
verbessern zusätzlich die biologische Verfügbarkeit
von Fluoriden.
Die DGZMK gibt folgende Empfehlungen zur Kariesprophylaxe mit Fluoriden (==> Gesamtmenge / Tag):
Fluorid-
|
Fluoridkonzentration im
Trinkwasser
|
Alter |
| < 0,3 0,3 - 0,7 > 0,7 | ||
| 0,25 keine keine |
1., 2., u. 3. Lebensjahr |
|
| 0,50 0,25 keine |
4., 5., u. 6. Lebensjahr |
|
|
1,0
0,5
keine
|
ab 7. Lebensjahr
|
Zur Kariesprophylaxe werden folgende Gesamtfluorid-Mengen (natürliches Vorkommen, Trinkwasser, Lebensmittel, künstliche Zufuhr usw.) je Tag empfohlen:
|
Alter / Geschlecht |
mg / Tag |
| Säuglinge bis 6 Monaten | 0,25 |
| Säuglinge zwischen 6 und 12 Monaten | 0,5 |
| Kleinkinder | 0,7 |
| Kinder zwischen 3 und 8 Jahren | 1,1 |
| männliche Jugendliche | 3,2 |
| weibliche Jugendliche | 2,9 |
| männliche Erwachsene | 3,8 |
| weibliche Erwachsene | 3,1 |
Fluorid im Trikwasser schützt die Knochen
In 2 ansonsten vergleichbaren italienische Regionen ist verschiedenem Flourtgehalt im natürlichen Wasser ist die Häufigkeit von Frakturen von 1990-1991 untersucht worden. Das Frakturrisiko war in der Region mit 0,05 mg/l Flour signifikant erhöht gegenüber dem der Region mit 1,45 mg/l Flour im Trinkwasser. Besonders auffällig war das für Osteoporose typische Risiko von Schenkelhalsfrakturen um den Faktor 4,3 bei Männern und 2,6 bei Frauen erhöht. Offenbar senken hohe Fluoridkonzentrationen im Trinkwasser das Frakturrisiko der Bevölkerung.
Fabiani L et al.: J Trace Elements ed Biol 13 (1999) 232-237
Ärzte Zeitung, 23.04.2001 30 Jahre Therapie-Erfahrungen mit Fluoriden
Eine Indikation sind Wirbelfrakturen bei Osteoporose / Potentiell ist diese Therapie auch zur Prävention möglich
WIESBADEN (hbr). Die anregende Wirkung der Fluoride auf den Knochenaufbau ist seit langem bekannt. Erfahrungen damit liegen bereits seit mehr als 30 Jahren vor. Was allerdings noch fehle, seien größere Studien hierzu, meint Professor Johann Diederich Ringe vom Klinikum Leverkusen.
Auf dem diesjährigen Osteologiekongreß in Wiesbaden wies er darauf hin, daß bei der Therapie mit Fluoriden die Bioverfügbarkeit des jeweiligen Präparates beachtet werden müsse. Für Natriumfluorid etwa, das von dem Unternehmen Opfermann aus Wiehl als Mono-Tridin®angeboten wird, liege sie bei 60 Prozent, sagte Ringe auf einem vom Unternehmen unterstützten Symposium. Die Knochenbildung darf nicht zu stark angeregt werden
Außerdem müsse darauf geachtet werden, daß der Knochenaufbau nicht zu stark stimuliert werde. Denn das könne die mechanische Festigkeit des neuen Knochengewebes schmälern. Der Leverkusener Osteologe empfiehlt deshalb eine niedrigdosierte Therapie mit 15 bis 20 Milligramm bioverfügbaren Fluoridionen pro Tag. Eine Meta-Analyse von sechs Studien mit insgesamt 1063 Patienten belegte einen durchschnittlichen jährlichen Anstieg der Knochendichte in der Wirbelsäule von 4,3 Prozent. Die Teilnehmer der Studien hatten Fluoriddosen zwischen zwölf und 20 Milligramm pro Tag erhalten. Fluorid plus Kalzium verhindert in der Postmenopause Frakturen In einer anderen Studie hatten 200 Frauen in der Postmenopause mit geringgradiger Osteoporose vier Jahre lang 20 mg Monofluorphosphat plus Kalzium oder nur Kalzium eingenommen. In der Gruppe, die nur Kalzium erhalten hatte, traten vertebrale Frakturen viermal häufiger auf,sagte Ringe. Als osteoprotektiv hat sich in den USA die Fluoridierung des Trinkwassers über 20 Jahre erwiesen: Das Risiko für Hüft- und Wirbelfrakturen war für die 3218 Frauen, die immer das fluoridierte Wasser erhalten hatten, deutlich geringer als bei anderen Frauen. Die Probandinnen hatten ein Durchschnittsalter von 74 Jahren. Eine gesicherte Indikation für die Behandlung mit Fluoriden sei die manifeste Osteoporose mit Wirbelfrakturen, so Ringe. Potentiell komme auch eine frühe Therapie bei Osteopenie oder Osteoporose im Anfangsstadium in Betracht. Auch für den Hamburger Osteologen Professor Hans-Peter Kruse ist ein früher Beginn der Fluoridtherapie in frühen Osteoporose-Stadien mit niedrigem Knochenumbau denkbar, eventuell sogar zur Prävention. Dazu bedürfe es aber einer sorgfältigen Therapiekontrolle. Auch eine Kombination mit antiresorptiven Substanzen sei zu erwägen. Nicht zu vergessen seien zusätzlich zur Fluoridtherapie Kalzium und Vitamin D: Kalzium zur Mineralisierung der Skelettsubstanz und Vitamin D zur Kalziumresorption. Denn bei einer Behandlung mit Fluoriden müsse bedacht werden, daß das neue Knochengewebe den Kalziumbedarf zusätzlich erhöhe, sagte Kruse.
Chlorid
Für Chlorid gilt im Grunde dasselbe wie für Natrium. Es ist
außerdem Bestandteil der Magensäure.
Weitere wichtige Aufgaben sind: Aufrecherhaltung des osmosichen
Drucks
Ein Mangel führt zu:gestörter Wasserhaushalt und eingeschränkter
Magenfunktion