Mineralien,Spurenelemente und Zusatzstoffe

Sportmedizinische Newsletter
zu Vitaminen, Doping, Antioxidantien und Sportmedizin eintragen! 
oder über diese Mail anfordern
 

Bücher-Ernährung  Bücher-Vitamine
E-mail Adresse hier eintragen!

Vitamine, Mineralien, und andere Zusatzfaktoren sind notwendig, um Energie aus der Nahrung zu holen. Das mächtige und effektive Zusammenwirken dieser Nährstoff-Co-Enzyme über den ganzen Tag ist erforderlich für die ständige Energieproduktion.. Ein Mangel an einem oder mehreren dieser Nährstoffe wird unweigerlich zu einem niedrigerem Energieniveau und damit zu verminderter Leistungsfähigkeit führen.Da die meisten Vitamine und Mineralien nicht vom Körper selbst hergestellt werden können,müssen sie mit der Nahrung zugeführt werden. Leider garantiert uns die Nahrung weder Menge noch Wirksamkeit der Nährstoffe. Darum ist eine Garantie des Herstellers gerade über den Inhalt und die Wirksamkeit ihrer Nahrungsergänzungen entscheidend für ein mehr an Energie und ihr nährstoffliches Wohlbefinden. Es folgt eine Auflistung der Vitamine und wichtigsten Mineralien und Spurenelemente:

Buchtip zum Thema!
Wasser und Mineralstoffe
 in der  Ernährungsmedizin
 

Birgit Eschenbruch, Christiana Hoerster
Preis: EUR 18,41 
Taschenbuch (1994) 
Hier bestellen!


Mineralien.
Das Erfolgsprogramm.

von Andreas Jopp, Ulrich Strunz
 Preis: EUR 18,00
Jetzt bestellen
Gebundene Ausgabe - 223 Seiten
Erscheinungsdatum: September 2003

 
Wasser und Salz. Urquell des Lebens.
von Barbara Hendel, Peter Ferreira
Preis: EUR 20,35
Taschenbuch - 232 Seiten
Erscheinungsdatum: Oktober 2001
Hier bestellen!

 

Mineralien
Mineralstoffe werden bei Aufbauprozessen und im Stoffwechsel des Menschen in geringen Mengen gebraucht und führen bei Mangel zu verschiedenen Störungen. Kritisch ist die Zufuhr häufig bei Calcium, Eisen, Jod und möglicherweise Chrom. Eine Erhöhung der Mineralstoffzufuhr kann im allgemeinen durch eine ausgewogene Mischkost erreicht werden, die einen hohen Anteil an Gemüse und Vollkorngetreideprodukte besitzt. Außerdem kann über hartes Trinkwasser eine zusätzliche Zufuhr, besonders an Calcium und Magnesium, erreicht werden.
Verluste an Mineralstoffen treten vor allem dann auf, wenn, wie bei den Getreiden, die mineralstoffreichen Randschichten entfernt werden, oder durch Verwerfen des Kochwassers ein Auslaugen der Mineralstoffe stattfindet.
Für die Mineralstoffversorgung ist häufig der absolute Gehalt an Mineralstoffen nicht allein entscheidend, da die Menge, die aufgenommen werden kann, stark davon abhängig ist, in welcher Form der Mineralstoff im Lebensmittel vorliegt und wie die Mahlzeiten zusammengesetzt sind. Bestes Beispiel dafür ist Eisen, welches aus pflanzlichen Quellen (z.B. Vollkorngetreideprodukten) schlechter als aus tierischen Quellen resorbiert werden kann. Durch Mitverzehr eines Vitamin-C-reichen Lebensmittels kann allerdings die Aufnahme verbessert werden. Insgesamt sind 21 Mineralstoffe bekannt, die im Körper eine Funktion ausüben. Die meisten von ihnen werden nur in Spuren benötigt, und ein ausgeprägter Mangel wird selten beobachtet. Unter Umständen kann die Versorung mit Jod, Fluor, Chrom und Selen kritisch sein.
[Calcium] [Magnesium] [Potassium -Kalium [Iron (Eisen)]Chlorid
Natrium

Spurenelemente
[Copper-Kupfer] [Manganese Mangan)] [ Chromium (Chrom)] [Selenium (Selen)]
 [Zink] --Jod-- Fluorid-- Phosphat

Zusatzstoffe
[Royal Bee Power ] [Alfalfa ] [Kelp] [Bromelain]

Hintergrundinformationen über Vitamine und Nahrungsergänzungen
Wechselwirkungen :
( - ) beeinträchtigen die Aufnahme
( + ) fördern die Aufnahme



Copper-Kupfer:
Kupfer ( engl.: copper ) ist notwendig für viele Hormone und Enzyme. Zusammen mit Zink und Vitamin C hilft es
beim Aufbau von Elastin. Defizite zeigen sich bei Schwächen im Immunsystem ( weniger T-Zellen und Antikörper )
oder Osteoporose.
( - ) zu hohe Zinkzugaben
( +) Zink, Kobalt, Eisen
Effektive Zugaben liegen zwischen 2 und 5 mg.
Kupfer ist für den menschlichen Körper ein wichtiges Spurenelement und in vielen Organen zu finden.
Es befindet sich aber auch in Knochen und Zähnen, in den Haaren, in den roten Blutkörperchen etc.
Wichtige Aufgaben sind:
       schützt vor giftigen Schwermetallen wie z.B. Quecksilber
       oder Kadmium
       Eiweißstoffwechsel
       Zellwachstum
       Aufbau von Nervenfasern
       Pigmentstoffwechsel
Ein Mangel führt zu:                                Appetitmangel
                                                              Blutarmut
                                                              Gewichtsverlust
                                                              Pigmentstörungen
                                                              gestörte Knochenbildung
Die DEG schätzt den täglichen Kupferbedarf auf 2 - 3 mg. Reich an Kupfer sind z.B. Leber, Muscheln, Getreide und Nüsse.


Manganese :
Mangan ist Teil des körpereigenen Anti-Oxidant SOD ( Superoxid Dismutase ) und notwendig für Knochenbildung,
Glukose-Stoffwechsel und die Nutzung von Vitamin B1 und E. Auch Menschen mit Eisendefiziten brauchen Mangan.
Es ist ein Schlüsselelement für solche Enzyme, die Fette und Purine oxidieren.
Defizite können sich in krummen Rücken, geschwollenen Gelenken und erhöhten Blutzuckerspiegeln zeigen.
( - ) zu hohe Zugaben an Phosphor und Kalzium.
( +) Phosphor, Kalzium, B1, E.
Effektive tägliche Zugaben liegen zwischen 10 und 50mg.
     
 


Chromium :
Chelatiertes Chrom, auch "glucose tolerance factor" (=GTF) genannt, hat seine bei weitem beste Bioverfügbarkeit
in der Form von Picolinate, einem natürlich vorkommenden Produkt des Amino-säurenstoffwechsels. Es ist notwendig
für den Glukose-, Insulin-, Fettsäuren-, und Proteinstoffwechsel. Es reguliert den Blutzuckerspiegel durch die Verwertung
des Insulins. Davon profitieren auch Diabetiker und Menschen, die an Blutzuckerarmut leiden. Athleten schwören auf
Chromium-Picolinate weil es den Fettabbau einerseits und den Muskelaufbau andererseits fördert. Es ist ein sehr wichtiges
Mineral, welches laut Untersuchungen des amerikanischen Landwirtschaftsministeriums zu 90% in der Ernährung fehlt, was
auf Nahrungsmittelverarbeitung und anchlassende Aufnahmefähigkeit zurückzuführen ist. Studien zufolge kann es auch
gegen Osteoperosis helfen und zur Lebensverlängerung beitragen.
( - ) nicht bekannt.
( +) nicht bekannt.
Effektive tägliche Dosierungen liegen zwischen 200 und 400mcg
Chrom: Die wichtigste zur Zeit bekannte Funktion des Chroms ist die als Bestandteil eines "Glucose-Toleranz-Faktors", d.h. Chrom
verbessert die Verwertung von Kohlenhydraten. Zu Störungen kann es aufgrund einer mangelnden Versorgung durch den überhöhten
Verzehr von raffinierten Kohlenhydraten kommen. Bei starkem Chrommangel kommt es zu einer verminderten Glucosetoleranz mit
entsprechend erhöhtem Blutzucker und Insulinspiegel bis zu einem Krankheitsbild, das dem eines Diabetes mit Spätfolgen entspricht
. Empfohlen wird eine Aufnahme, je nach Kohlenhydratkonsum, von 50 - 200 µg/Tag..


Royal Bee Power :
Gellee Royal ist die exclusive Nahrung der Bienenkönigin, fördert Ausdauer und Energie, ist reich an Vitamin B5,
welches Stress abbaut und verzögert neuesten Untersuchungen zufolge den Alterungsprozeß. Prpolis ist eine
klebrige harzartige Substanz, die von Bienen aus Blätterknospen und der Rinde einheimischer Bäume gesammelt
und dann mit Enzymen aus ihrem Drüsensystem versetzt wird. Propolis ist reich an Mineralien und B Vitaminen,
weist die höchste Konzentration an Bioflavonoiden auf, enthält natürliche Antibiotika, welche das Immunsystem
des Körpers ohne Nebenwirkungen stärken. Es hat aufregende Resultate bei der Behandlung von Krebs,
Geschwüren und Grippe hervorgebracht und hat einen positiven Einfluss bei der Behandlung von Migräne,
Schwindelgefühlen, niedrigem Blutdruck, Anregung der Thymusdrüse, verhindert Krankheiten wie Erkältung,
Grippe, Husten und Mandelentzündung.

Alfalfa :
Alfalfa ist eine der mineralreichsten Pflanzen mit bis zu 40m tiefen Wurzeln und ist reich an Chlorophyll und Nährstoffen
wie Biotin, Kalzium, Cholin, Inositol, Eisen, Magnesium, PABA, Phosphor, Kalium, Protein, Natrium, Schwefel,
Tryptophan ( Aminosäure ), Vitamine A, B-Komplex, C, D, E und K. Neben vielen anderen Funktionen alkalisiert
( Säure-Basen-Haushalt ) und entgiftet Alfalfa den Körper ( besonders die Leber ), hilft bei Darmverstimmungen,
Blutarmut, Blutungen, Diabetis, Geschwüren und Arthritis, fördert die Funktion der Hypophse und enthält zudem
einen Wirkstoff gegen Pilzbefall.

Kelp :
Dieser feine Kelp ( Seetang ) aus Neuschottland und dem Pazifik ist eine Alge mit einem besonders hohem Anteil
an Jod. Weiterhin enthält sie Algensäure, Biotin, Brom, Kalzium, Cholin, Inositol, Kupfer, PABA, Kalium, Selen,
Natrium, Schwefel, die Vitamine A, B1, B3, B5, B6, B9, B12, C und E, Zink und Spurenelemente. Kelp ist
besonders gut für Menschen mit einem Defizit an Mineralien, für die Nerven der Sinnesorgane, die Membranen
rund ums Hirn, Rückenmark, Hirngewebe, Schilddrüsenfunktion, Arterien und Fingernägel. Kelp ist nützlich gegen
Haarausfall, Kropfbildung, Geschwüre und Fettleibigkeit, schützt gegen die Auswirkungen von Radioaktivität und
erleichtert den Stuhlgang.

Bromelain :
Bromelain ist ein Komplex von Verdauungsenzymen aus der Ananas mit faszinierenden Eigenschaften: An erster
Stelle hilft Bromelain bei der Verdauung, indem es als einziges Enzym Peptidbildungen denaturierter Proteine im
gesamten Verdauungstrakt sauer und basisch aufbricht. Danach erhöht es die Gewebedurchlässigkeit für Nährstoffe,
indem es die Wirkung von Prostaglandin 2 hemmt.

Jod
Um die Schilddrüsenhormone Thyroxin und Thyronin herstellen zu können, benötigt der Körper Jod. Diese Hormone regeln die
Körpertemperatur und die Verbrennung der Nährstoffe.
Eine Überfunktion der Schilddrüse, die sogenannte Hyperthyreose, führt dazu, daß sämtliche Funktionen des Stoffwechsels schneller
ausgeführt werden. So werden z.B. die Nährstoffe werden schneller verbrannt, was zu einer Gewichtsabnahme führt.
Bei einer Unterfunktion (Hypothyreose) werden zuwenig Schilddrüsenhormone produziert, der Stoffwechsel wird verlangsamt: Die
Nährstoffverbrennung ist gehemmt, wir nehmen an Gewicht zu, es kommt zu Antriebsschwäche etc.
Weitere wichtige Aufgaben sind:   Regulierung des Sauerstoffverbrauchs
Ein Mangel führt zu: Kropf
 Ein Jodmangel ist weit verbreitet. Das liegt vor allem daran, daß zu wenig Fisch gegessen wird,
 denn Seefisch ist der beste Lieferant für Jod. Optimal wären ein bis zwei Fischmahlzeiten in der
 Woche. Ansonsten ist es wichtig, auf jodiertes Speisesalz zurückzugreifen und mit Jodsalz
 hergestellte Lebensmittel (Brot, Wurst, Käse) zu kaufen.
Der von der DEG empfohlene Tagesbedarf für Jod liegt bei 180 - 200 µg. Bei den tierischen Lebensmitteln liegt der Schellfisch im Jodgehalt an
der Spitze (245 µg/100 g), gefolgt von Seelachs, Scholle und Brathering. Pflanzliche Lebensmittel enthalten weit weniger Jod. Spinat z.B. enthält
nur 12 µg/100 g, Möhren 15 µg/100 g, Champignons 18 µg/100 g.
-Jod ist Bestandteil des Schilddrüsenhormons. Kommt es zu einem ernährungsbedingten Jodmangel, so reagiert die Schilddrüse darauf mit einer
Vermehrung ihres Gewebes, was dann als Kropf sichtbar wird. Besonders in den Gegenden, in denen das Trinkwasser relativ wenig Jod
enthält (Harz, Schwäbische Alb, Alpen) und dazu wenig jodreiche Nahrungsmittel (Meeresprodukte) gegessen werden, ist ein Kropf relativ
häufig zu finden. Ein Kropf geht meistens nicht mit Störungen der Gesundheit einher, außer bei Schwangeren. Dort kann Jodmangel bei der
Mutter zu schweren Entwicklungsstörungen beim Kinde führen. In einigen Regionen Asiens ist dies noch relativ oft zu finden. Durch die
Verwendung von jodiertem Speisesalz kann dieser Mangel vermieden werden, da bei der empfohlenen Menge von 5 g Kochsalz etwa die
Hälfte des Tagesbedarfs von 150 mg Jod gedeckt wird. Auch durch den Verzehr vieler Fertigprodukte kann es zu einem Jodmangel kommen,
da bis vor kurzem Jodsalz nur für diätetische Lebensmittel eingesetzt werden durfte. Es wird deshalb empfohlen, um einem Jodmangel
vorzubeugen, wöchentlich 1-2 mal Fisch zu verzehren, da Fische relativ viel Jod enthalten.  Jodgehalt in Lebensmitteln



Natrium
regelt den Wasserhaushalt im Körper. Es sorgt außerdem dafür, daß die Zellen für bestimmte Stoffe durchlässig werden und so mit Nährstoffen
versorgt werden können. Weitere wichtige Aufgaben sind:
       Erregbarkeit von Muskeln und Nerven
       Zellpermeabilität (Transport)
Ein Mangel führt zu:                               gestörter Wasserhaushalt
                                                             Hypotonie (Blutniedrigdruck)
In Industriestaaten ist ein Mangel selten. Grund für Mangelerscheinungen kann eine Störung der Nebennierenrinde sein. Die Nebennierenrinde
schüttet ein Hormon aus, das die Ausscheidung von Natrium und Kalium reguliert. Wird zu wenig dieses Hormons ausgeschüttet, verliert der
Körper zu viel Natrium. Durch eine Überfunktion der Nebennierenrinde befindet sich zuviel Natrium im Körper, was zu Übererregbarkeit der
Muskeln, Schwindel und Erbrechen führen kann.
Weitere Gründe für einen Natriummangel können ständig starkes Schwitzen, starke Durchfälle und starkes Erbrechen sein.
Der menschliche Körper benötigt täglich etwa 3 g Natrium. Die durchschnittliche Natriumaufnahme liegt jedoch zwischen 6 und 8 g. Natrium ist
reichlich enthalten in Flsich, Wurst  und hochverarbeiteten Lebensmitteln.
Als Bestandteil des Kochsalzes kann es bei Natrium kaum zu einer Unterversorgung kommen. Eher kommt es durch Verzehr von kochsalzreichen Lebensmitteln
und Zusalzen zu einem zu hohen Verzehr an Natrium. Dieses wird bei vielen Menschen für die Entstehung eines Bluthochdrucks verantwortlich gemacht.
Deshalb ist es sinnvoll, die Kochsalzzufuhr einzuschränken, besonders dann, wenn auf Kochsalz mit Blutdrucksteigerungen reagiert wird. Am einfachsten
ist dies durch den Verzicht auf das Zusalzen zu erreichen, sowie die Reduktion des Verzehrs an stark kochsalzreichen Lebensmitteln wie Wurstwaren,
Hartkäse, Dosengemüse und Fertigsaucen. Nur bei extremem Schwitzen kann es erforderlich sein, auf eine genügende Kochsalzzufuhr zu achten.
Wasser und Salz. Urquell des Lebens.
von Barbara Hendel, Peter Ferreira
Preis: EUR 20,35
Taschenbuch - 232 Seiten
Erscheinungsdatum: Oktober 2001
Hier bestellen!


Potassium -Kalium
Durch ein Hormon wird die Ausscheidung von Kalium und Natrium in der Niere geregelt.
Wichtige Aufgaben sind:
       Aufrecherhaltung des osmotischen Drucks
       Erregbarkeit der Muskeln und Nerven
       Aktivierung verschiedener Enzyme
 Ein Mangel führt zu:                             gestörtem Wasserhaushalt, Dehydration der Zellen
                                                             Muskelschwäche
                                                             Herzrhythmusstörungen, Herzmuskelschwäche
Der von der Deutschen Gesellschaft für Ernährung (DEG) empfohlene Tagesbedarf   von 2 g ist problemlos zu decken. Vor allem pflanzliche
Nahrungsmittel sind reich an Kalium, z.B. Kartoffeln, Vollkorn und Gemüse.
Kalium ( engl: potassium ) ist das Haupt-Kation (=positiv geladener Elektolyt) innerhalb der Zelle. In Zusammenarbeit
mit Natrium sorgt es für einen ausgeglichenen Wasserhaushalt. Mit Kochsalz ( Natrium ) prozessierte Lebensmittel
stören dieses Gleichgewicht. Kalium ist wichtig für Reaktionen in der Zelle, sorgt für stabilen Blutdruck und überträgt
elektochemische Impulse. Es reguliert den Transport von Nährstoffen über die Zellmembran. Viele Arzneimittel gegen
Bluthochdruck und Entwässerungsmittel schwemmen Kalium aus dem Körper und verursachen so wieder Bluthochdruck
und die Notwendigkeit für neue Bluthochdruckmittel.
( - ) Kaffee, Entwässerungs- und Abführmittel, Zucker, Stress, Alkohol, Cortison.
( +) B6, Natrium
Effektive tägliche Zugaben liegen zwischen 100 und 200mg. In der Basisnahrung sollten 350mg täglich enthalten sein.
Kalium ist das Hauptelement innerhalb der Zellen unseres Körpers und spielt hier unter anderem eine wichtige Rolle für der Erregbarkeit der
Zellen. Es verwundert deshalb nicht, daß ein Mangel an Kalium sich vor allem in einer Muskelschwäche zeigt. Die meisten Lebensmittel
enthalten mittlere Mengen an Kalium, wobei tierische und pflanzliche Fette und Öle, Stärkemehle und Zucker wenig Kalium enthalten.
Besonders kaliumreich sind Gemüse, Kartoffeln und Hülsenfrüchte. Zu einem Kaliummangel kommt es vor allem bei Durchfall oder
Mißbrauch von Abführmitteln, da hier große Mengen Kalium über den Darm verloren gehen können.


Phosphat
ist ein wichtiger Bestandteil des Hydroxalapatits in den Knochen. Etwa 80 - 90 % des gesamten Phosphats im Körper befindet sich im Skelett.
Weitere wichtige Aufgaben sind:
       energiereiches Phosphat (ATP) ist Energiequelle
       für alle Leistungen der Zelle
       Regulierung des Säure-Basen-Haushalts
       Bestandteil von Nucleinsäuren und Phospholipiden.
Ein Mangel führt zu:
                                                         Wachstumssstörungen
                                                          Rachitis, Verformung des Skeletts
                                                          Schwäche
Ein Phosphatmangel tritt in der Regel nicht auf, da dem Körper durch den hohen Fleischkonsum außreichend bzw. zuviel Phosphat zugeführt
wird. Und sollte doch ein Mangel entstehen, wird zuerst das Phosphat aus den Knochen ausgelagert um die Funktionen des Organismus
aufrecht zu erhalten. Daß dies zu Knochenschäden führt, ist klar.
Der tägliche Bedarf an Phosphat liegt zwischen 1200 und 1400 mg. Da eigentlich in allen Lebensmitteln Phosphat enthalten ist, kommt es auch
bei Vegetariern zu keinem Mangel. Calcium und Phosphat hängen eng zusammen. Deshalb sollte das Verhältnis Calcium : Phosphor etwa bei
1 : 1,5 liegen.
Phosphor hat wie Calcium Funktion bei der Knochenbildung. Im Gegensatz zu diesem kann es kaum zu einem Mangel kommen, da es in allen
proteinreichen Lebensmitteln wie Milch und Milchprodukten, Fleisch und Fisch reichlich enthalten ist. Außerdem werden Phosphorverbindungen
häufig Schmelzkäse, Colagetränken und Wurstwaren als Hilfsstoff zugesetzt. Kritisch ist eher eine zu hohe Zufuhr, da hierdurch die
Calciumaufnahme verschlechtert wird. Möglicherweise spielt Phosphor auch bei der Entstehung von Nierenerkrankungen eine Rolle.
Zumindest ist es hier sinnvoll, auf eine niedrige Zufuhr zu achten. Empfohlen wird ein Verhältnis von Calcium zu Phosphor von 1:1 bis 1:1,5.
Zugeführt wird aber normalerweise mehr als doppelt soviel Phosphor.
Empfehlenswert ist es, über Milchprodukte genügend Calcium zuzuführen und die Aufnahme von Nahrungsmitteln einzuschränken, denen
zusätzlich Phosphor in Form von Phosphaten zugesetzt wurde. Diese Nahrungsmittel sind auch ernährungsphysiologisch häufig nicht
empfehlenswert. Außerdem kann dieses Phosphat meistens besser resorbiert werden als z.B. solches aus Vollkorngetreideprodukten.

Fluorid
ist das umstrittenste Spurenelement überhaupt. Flouride sind Salze des Flours, einem giftigen Gas. Die Beführworter argumentieren, Fluorid sei
eine gute Kariesprophylaxe. Fluoride erhöhen die Widerstandskraft der Zähne gegen Bakterien. Und sie sorgen dafür, daß bei beginnenden
Kariesdefekten besser Mineralien in den Zahn eingelagert werden können.
Fluoridgegner machen das Spurenelement für Flecken am Zahnschmelz, für Skelettveränderungen und in manchen Fällen sogar für Krebs
verantwortlich. Sie weisen immer wieder auf die Giftigkeit von Fluor hin und tatsächlich liegt nur eine geringe Spanne zwischen einer nützlichen
und einer giftigen Wirkung.
Die DEG empfiehlt eine Zufuhr von 1,5 - 4 mg/Tag. Das ist leicht zu erreichen, denn schon 1 l Schwarztee enthält über 3000 mg Fluorid. Auch
manche Mineralwässer sind sehr fluoridreich. Weitere gute Quellen sind: Fisch, Geflügel, Fleisch, Nüsse, Spinat, Sojabohnen und Pilze.
Fluor wird häufig in Zusammenhang mit der Kariesentstehung diskutiert, da es den Zahnschmelz härten und die schädliche Säurebildung am Zahn durch Hemmung der Mikroorganismen vermindern kann. Karies ist allerdings keine Flourmangelkrankheit sondern Folge einer Ernährung die reich ist an klebrigen Süßigkeiten und mangelnder Mundhygiene. Zeichen dafür ist die so gut wie fehlende Karies bei Kindern, die wegen eines erblichen Stoffwechseldefekts keinen Zucker essen dürfen. Neben der sicher nützlichen Wirkung des Fluors als Strukturelement unseres Skeletts und der Zähne ist bei einer Zufuhr von Fluor der Bereich von der nützlichen (1 - 2 mg/Tag) zur schädlichen Dosis (4 - 5 mg/Tag) relativ klein. Dadurch kann eine ungezielte Trinkwasserfluoridierung bei Personen mit hohem Wasserverbrauch oder Nierenerkrankungen negative Folgen haben.

Fluorid-
dosierung
(künstliche Zufuhr)

Fluoridkonzentration im Trinkwasser  
(Mineralwasser),  mg/l

  Alter

< 0,3       0,3 - 0,7    > 0,7
  0,25        keine      keine

  1., 2., u. 3. Lebensjahr

  0,50         0,25      keine

  4., 5., u. 6. Lebensjahr

  1,0            0,5        keine

 

  ab      7.  Lebensjahr

Bei einem Gehalt von über 0,7mg Fluoride/Liter im Trink- oder Mineralwasser empfiehlt die Schweiz keine Fluoridtabletten, Deutschland rät zu der halben Dosierung ab dem 3. Lebensjahr

Zur Kariesprophylaxe werden folgende Gesamtfluorid-Mengen (natürliches Vorkommen, Trinkwasser, Lebensmittel, künstliche Zufuhr usw.) je Tag empfohlen:

Alter / Geschlecht

mg / Tag

Säuglinge bis 6 Monaten 0,25
Säuglinge zwischen 6 und 12 Monaten 0,5
Kleinkinder 0,7
Kinder zwischen 3 und 8 Jahren 1,1
männliche Jugendliche 3,2
weibliche Jugendliche 2,9
männliche Erwachsene 3,8
weibliche Erwachsene 3,1
Fluorid im Trikwasser schützt die Knochen
In 2 ansonsten vergleichbaren italienische Regionen ist verschiedenem Flourtgehalt im natürlichen Wasser ist die Häufigkeit von Frakturen von 1990-1991 untersucht worden. Das Frakturrisiko war in der Region mit 0,05 mg/l Flour signifikant erhöht gegenüber dem der Region mit 1,45 mg/l Flour im Trinkwasser. Besonders auffällig war das für Osteoporose typische Risiko von Schenkelhalsfrakturen  um den Faktor 4,3 bei Männern und 2,6 bei Frauen erhöht. Offenbar senken hohe Fluoridkonzentrationen im Trinkwasser das Frakturrisiko der Bevölkerung. 
Fabiani L et al.: J Trace Elements ed Biol 13 (1999) 232-237

Ärzte Zeitung, 23.04.2001   30 Jahre Therapie-Erfahrungen mit Fluoriden
Eine Indikation sind Wirbelfrakturen bei Osteoporose / Potentiell ist diese Therapie auch zur Prävention möglich

WIESBADEN (hbr). Die anregende Wirkung der Fluoride auf den Knochenaufbau ist seit langem bekannt. Erfahrungen damit liegen bereits seit mehr als 30 Jahren vor. Was allerdings noch fehle, seien größere Studien hierzu, meint Professor Johann Diederich Ringe vom Klinikum Leverkusen.
Auf dem diesjährigen Osteologiekongreß in Wiesbaden wies er darauf hin, daß bei der Therapie mit Fluoriden die Bioverfügbarkeit des jeweiligen Präparates beachtet werden müsse. Für Natriumfluorid etwa, das von dem Unternehmen Opfermann aus Wiehl als Mono-Tridin®angeboten wird, liege sie bei 60 Prozent, sagte Ringe auf einem vom Unternehmen unterstützten Symposium. Die Knochenbildung darf nicht zu stark angeregt werden
Außerdem müsse darauf geachtet werden, daß der Knochenaufbau nicht zu stark stimuliert werde. Denn das könne die mechanische Festigkeit des neuen Knochengewebes schmälern. Der Leverkusener Osteologe empfiehlt deshalb eine niedrigdosierte Therapie mit 15 bis 20 Milligramm bioverfügbaren Fluoridionen pro Tag. Eine Meta-Analyse von sechs Studien mit insgesamt 1063 Patienten belegte einen durchschnittlichen jährlichen Anstieg der Knochendichte in der Wirbelsäule von 4,3 Prozent. Die Teilnehmer der Studien hatten Fluoriddosen zwischen zwölf und 20 Milligramm pro Tag erhalten. Fluorid plus Kalzium verhindert in der Postmenopause Frakturen In einer anderen Studie hatten 200 Frauen in der Postmenopause mit geringgradiger Osteoporose vier Jahre lang 20 mg Monofluorphosphat plus Kalzium oder nur Kalzium eingenommen. In der Gruppe, die nur Kalzium erhalten hatte, traten vertebrale Frakturen viermal häufiger auf,sagte Ringe. Als osteoprotektiv hat sich in den USA die Fluoridierung des Trinkwassers über 20 Jahre erwiesen: Das Risiko für Hüft- und Wirbelfrakturen war für die 3218 Frauen, die immer das fluoridierte Wasser erhalten hatten, deutlich geringer als bei anderen Frauen. Die Probandinnen hatten ein Durchschnittsalter von 74 Jahren. Eine gesicherte Indikation für die Behandlung mit Fluoriden sei die manifeste Osteoporose mit Wirbelfrakturen, so Ringe. Potentiell komme auch eine frühe Therapie bei Osteopenie oder Osteoporose im Anfangsstadium in Betracht. Auch für den Hamburger Osteologen Professor Hans-Peter Kruse ist ein früher Beginn der Fluoridtherapie in frühen Osteoporose-Stadien mit niedrigem Knochenumbau denkbar, eventuell sogar zur Prävention. Dazu bedürfe es aber einer sorgfältigen Therapiekontrolle. Auch eine Kombination mit antiresorptiven Substanzen sei zu erwägen. Nicht zu vergessen seien zusätzlich zur Fluoridtherapie Kalzium und Vitamin D: Kalzium zur Mineralisierung der Skelettsubstanz und Vitamin D zur Kalziumresorption. Denn bei einer Behandlung mit Fluoriden müsse bedacht werden, daß das neue Knochengewebe den Kalziumbedarf zusätzlich erhöhe, sagte Kruse.


Chlorid
Für Chlorid gilt im Grunde dasselbe wie für Natrium. Es ist außerdem Bestandteil der Magensäure.
Weitere wichtige Aufgaben sind:  Aufrecherhaltung des osmosichen Drucks
Ein Mangel führt zu:gestörter Wasserhaushalt und eingeschränkter Magenfunktion

 


Folsäure :


Selenium :
Selen ist ein Teil der Schlüsselenzyme gegen freie Radikale, z.B. der Glutathion-Peroxidase,einem der stärksten körpereigenen Antioxidantien.
VitaminC:
Vitamin C ist das wohl populärste Vitamin und untrennbar mit dem Namen Linus Pauling verknüpft, der tägliche Einnahmen von 20 Gramm empfahl im Gegensatz zu den Gesundheitsbehörden, auf deren Listen 30 - 75 mg stehen.
Vitamin E :
Vitamin E ist zuerst ein Antioxidant ( schützt gegen freie Radikale ), es ist eine Substanz, wie wir sie in einer belasteten Umwelt immer mehr benötigen.
Vitamin D Mangel, Stress.
( + ) Magnesium, moderate körperliche Anstrengungen, HCI, A, D, C, Eisen und ungesättigte Fettsäuren.
Effektive tägliche Dosierungen liegen zwischen 400 und 1200mg, für Blutdruck 1000mg und für Darmkrebsprävention
2000 - 3000mg.
Magnesium :
Ein erwachsener menschlicher Körper enthält 20 -30 g Magnesium. Es ist vitaler Bestandteil von über 300 Enzymen wie auch der Knochen.
Effektive tägliche Dosen liegen zwischen 400 - 800mg.
Calcium :
Ein 60kg schwerer menschlicher Körper beinhaltet ca. 1,1kg Kalzium, davon 99% in den Knochen und Zähnen
Zink :
Zink ist essentieller Bestandteil solcher Enzyme, welche für Zellwachstum, Immunität, Prostatafunktion, Spermabildung und Wachstum der Geschlechtsorgane sorgen.
Iron :
Eisen
(engl.:iron) hat die Hauptaufgabe Hämoglobin zu bilden.